Schon gestern konnte das Bugteam von kubuntu-de.org den 2000sten Bug verkünden, der im Zuge der "5-a-day" Aktion bearbeitet wurde. Diese Aktion wurde Ende Februar dieses Jahres von Daniel Holbach initiiert. Dabei geht es darum, dass möglichst viele Leute mindestens fünf Fehlerberichte, die unter anderem Kubuntu betreffen, an einem Tag bearbeiten. Zusätzliche Motivation bringt der Wettbewerb zwischen den unterschiedlichen lokalen Communities und den einzelnen Teilnehmern der Aktion, der in einer Statistik beobachtet werden kann.
Das Bugteam von Kubuntu-de.org leistet hier schon seit geraumer Zeit hervorragende Arbeit und steht nicht umsonst an erster Stelle der Statistik. Allein 800 der inzwischen über 2000 bearbeiteten Fehlerberichte hat Ralph Janke (aka txwikinger) bearbeitet, gut 500 hat der Koordinator des Bugteams - Marcus Asshauer (aka mcas) - auf dem Gewissen. An dieser Stelle können wir uns nur den Glückwünschen von Kubuntu Entwickler Jonathan Riddell anschließen und diesen beiden und natürlich allen Mitarbeitern im Bugteam herzlich gratulieren!
Das Bearbeiten von Fehlerberichten ist ein gute Möglichkeit sich für Kubuntu zu engagieren, auch wenn man kein Programmierer ist. Die Entwicklung der nächsten Version von Kubuntu hat bereits ihren ersten Meilenstein erreicht und ist bereit getestet zu werden. Das bedeutet aber auch viele neue Fehlerberichte im Bugtracker von Ubuntu, die bearbeitet und getestet werden müssen, damit sie von den Entwicklern schnell korrigiert werden können. Das Bearbeiten der Fehlerberichte trägt erheblich zur Qualität von Kubuntu bei und ist mit ein wenig Englischkenntnissen und etwas Zeit leicht zu bewerkstelligen. Wie wichtig die Bugarbeit nicht nur für Kubuntu ist, zeigt auch ein Blogeintrag von Marc Shuttleworth.
Um den ersten Einstieg ins Bugteam und das Bearbeiten von Fehlerberichten zu erleichtern wurde die englische Website zu der Aktion ins Deutsche übersetzt. Weitere Hilfe ist im IRC-Kanal #kubuntu-de-bugs zu finden.
